Wissenschaftliche und technische Infrastruktur

Im Rahmen der Zusammenarbeit stellen Institutionen und Partner des KlimaCampus verschiedene Plattformen zur gemeinsamen Nutzung bereit:

 

Im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) führen Höchstleistungsrechner zum Teil über Wochen und Monate Simulationsrechnungen mit komplexen numerischen Klimamodellen durch. Der 35 Tonnen schwere und ebenso viele Millionen Euro teure Supercomputer Blizzard ermöglicht präzise und effiziente Klima- und Umweltsimulationen.

Deutsches Klimarechenzentrum

 

Der Grenzschicht-Windkanal des Meteorologischen Instituts der Universität ermöglicht physikalische Experimente. An Modellen von Straßenzügen, Industrieanlagen oder ganzen Städten untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Luftströmungen, Verwirbelungen oder die Ausbreitung von Emissionen.

Environmental Wind Tunnel Laboratory

 

Für Experimente stehen verschiedene Großgeräte zur Verfügung, wie etwa der 300 Meter hohe Hamburger Wettermast im Stadtteil Billwerder. In acht verschiedenen Höhen werden unter anderem Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Windrichtung gemessen. Die Daten werden sekündlich abgefragt und das Minutenmittel alle 15 Minuten via DSL in das Geomatikum in der Bundesstraße übertragen.

Wettermast Hamburg (aktuelle Wetterdaten)

 

Die Leitstelle METEOR/MERIAN an der Universität Hamburg organisiert den Betrieb der Forschungsschiffe METEOR und Maria S. MERIAN. Die Schiffe sind weltweit für grundlagenbezogene Hochseeforschung im Einsatz. Die Leitstelle ist für die wissenschaftlich-technische, logistische und finanzielle Vorbereitung, Abwicklung und Betreuung des Schiffsbetriebes verantwortlich.

Leitstelle METEOR/MERIAN

 

Gemeinsam genutzt werden außerdem die Bibliothek und ein zentraler IT-Dienst.

Bibliotheks- und Informationsdienst (BIS)

Central IT Services (CIS)