Research Area B: Klimavariabilität

Koordination: Prof. Dr. Klaus Fraedrich

Zirkulation in der Erdatmosphäre, berechnet mit dem Planet-Simulator

Der Forschungsbereich hat zum Ziel

  • Mechanismen der Klimavariabilität zu analysieren, die sich in Rückkopplungen, Instabilitäten oder dem Skalen-Verhalten von Extremereignissen zeigen.
  • Prozess-Analysen geophysikalischer Strömungsdynamik wie Ozeanvermischung, Wechselwirkungen Troposphäre-Stratosphäre und Atmosphäre-Ozean oder Einfluss von Landeis und Biosphäre durchzuführen.
  • Methoden zur Bestimmung der Klima-Vorhersagbarkeit bei Langzeitgedächtnis und des Vorhersage-Potentials von Extremereignissen zu entwickeln.
  • Prognosen anhand von Messdaten und indirekten Klimaanzeigern (Proxydaten) zu überprüfen.
  • Vorhersagemethoden für dekadische Klimaschwankungen und Extremereignisse zu entwickeln.
  • zeitabhängige und stationäre Reaktionen des Klimasystems auf Änderungen in externen Antrieben zu analysieren.

Bereich B1 analysiert Klimadynamik mit Hilfe einer Modell-Hierarchie und erstellt in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen Modell-Grundlagen. Extremereignisse, Langzeitgedächtnis, Vorhersagbarkeit und Klimasensitivität stehen dabei im Vordergrund.
Bereich B2 arbeitet an praktischer Vorhersagbarkeit und Vorhersage des Klimas, wobei die Abgrenzung von interner Klimavariabilität vom menschlichen Einfluss auf dekadischen Zeitskalen im Vordergrund stehen. Die Modellrechnungen sollen unter anderem im kommenden Sachstandbericht des Weltklimarats IPCC Anwendung finden.